Tumor auf der Oberlippe

Zu Beginn meiner Matrix-Ausbildung hatte ich bereits seit 2 Jahren einen kleinen Knubbel auf der Oberlippe. Zuerst hat er mich nicht weiter beschäftigt, ich dachte, der vergeht von selbst irgendwann. Und so spielte ich beständig mit meinen Zähnen knabbernd an dem Knubbel herum, bis ich dann doch mal einen Arzt fragte, was zu tun sei. Mein Hautarzt war wenig beeindruckt und meinte es sei rein kosmetisch, er möchte eine OP nicht empfehlen. So gingen die Monate ins Land und ich meinte, dass der Knubbel irgendwann etwas größer wurde. Langsam nervte mich das ewige Draufrumkauen. Außerdem wurde ich immer öfter darauf angesprochen. „Was hast du denn da?" Ok, auf den Gedanken, den Knoten, so werde ich ihn fortan nennen, mal zu matrixen, kam ich nicht. Und so konsultierte ich wieder meinen Hautarzt, um mal zu fragen, ob sich seine Meinung inzwischen geändert hätte. Ja ok, ein chirurgischer Eingriff wäre nun doch zu empfehlen. Na bitte! Also der Chirurg machte mir Mut und beschrieb ausschweifend, in welchem Radius der Knoten nun entfernt werden müsse. Hallo!? "Das sind ja Aussichten," dachte ich mir und ging etwas bestürzt nach Hause. Ich sagte den OP-Termin ab und begann, den Knoten zu matrixen. Wieso bin ich da nicht eher drauf gekommen? Nach einer Woche blickte ich in den Spiegel und siehe da, er war noch da! Ok dachte ich, bleib im Vertrauen, gematrixt ist gematrixt. Zwei Tage später fiel der Knoten, den ich nun über zwei Jahre hatte, in sich zusammen und bildete sich über weitere 3 Tage vollständig zurück. Nix mehr da!

Später viel mir auf, dass sich die Stelle, an der der Knoten war, immer mit Hitze meldete, wenn ich in bestimmte Situationen der Selbstverleugnung kam. Mein Körper hat mir dadurch die Information nachgereicht, was mir der Knoten sagen wollte. Über diese Erfahrung bin ich sehr dankbar. Hat sie mir u.a. auch das Vertrauen in die 2-Punkt-Methode gelehrt.

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